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Remifemin Plus Filmtabletten


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Produktinformation

Anwendungsgebiete

Remifemin plus eignet sich zur Anwendung bei Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) wie Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, nervöse Unruhe, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, innere Anspannung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Angstzustände, depressive Verstimmungszustände und prämenstruelle psychovegetative Beschwerden.

Gegenanzeigen

In folgenden Fällen dürfen die Tabletten nicht eingenommen werden:

  • bei einer Überempfindlichkeit gegen Cimicifugawurzelstock oder Johanniskraut oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. 
  • beim Vorliegen einer Lichtüberempfindlichkeit der Haut. 
  • wenn zugleich auch ein anderes Arzneimittel angewendet wird, welches einen der folgenden Arzneistoffe bzw. einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthält: Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS wie Proteinase-Hemmer (z.B. Indinavir) und Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Hemmer (z.B. Nevirapin), Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus) und Zytostatika (z.B. Imatinib, Irinotecan) - mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern.

Bei der Anwendung von hormonellen Empfängnisverhütungsmitteln (Kontrazeptiva), können möglicherweise Zwischenblutungen als Folge einer Wechselwirkung auftreten. In diesem Fall sollten sich Frauen bezüglich weiterer empfängnisverhütender Maßnahmen beraten lassen, da die Sicherheit gegebenenfalls gemindert sein kann.

Nebenwirkungen

  • Bei der Anwendung von Remifemin plus kann es selten zu einer Zunahme des Gewichts, Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Oberbauchbeschwerden), erhöhten Leberwerten (Transaminasen), allergischen Hautreaktionen (Nesselsucht, Hautausschlag, Hautjucken) und Schwellungen im Gesicht oder an den Gliedmaßen kommen.
  • Sehr selten wurde über Müdigkeit oder Unruhe berichtet. 
  • Bei hellhäutigen Personen kann es, durch die erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht (Photosensibilisierung), sehr selten zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Hautpartien kommen, besonders an den Stellen die starker (Sonnen-) Bestrahlung ausgesetzt sind. 
  • Ebenfalls kam es sehr selten zu Leberschädigungen bei der Anwendung von Arzneimitteln mit Cimicifugawurzelstock. Ein sicherer ursächlicher Zusammenhang mit diesen Arzneimitteln ist aber nicht bewiesen. 

Beim Auftreten dieser Nebenwirkungen ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt oder Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind. Bei einer Verschlimmerung der Symptome oder einem Ausbleiben einer Besserung nach 4 bis 6 Wochen, ist es unbedingt erforderlich einen Arzt aufzusuchen.

Wechselwirkungen

Der in Remifemin plus enthaltene Wirkstoff Johanniskraut (Hypericum) kann mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten. Arzneimittel mit Johanniskraut können zur einer beschleunigten Ausscheidung anderer Arzneistoffe führen und deshalb die Wirksamkeit dieser Stoffe mindern. Hält der Arzt eine gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln für notwendig, müssen aber mögliche Wechselwirkungen berücksichtigt werden:

  • Reduzierung der Wirkung von Digoxin, Midazolam, Simvastatin, Verapamil, Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Warfarin, Phenprocoumon). 
  • Die gleichzeitige Einnahme von Östrogenen darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Das pflanzliche Arzneimittel kann die Wirkung der Östrogene intensivieren.
  • Bei einer vorgeschädigten Leber, sollte Remifemin plus nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
  • Treten unter der Anwendung Anzeichen einer Leberschädigung (Gelbfärbung der Augen bzw. Haut, Übelkeit, Müdigkeit, Obersbauchschmerzen, Appetitverlust, dunkler Urin) auf, ist die Einnahme des Arzneimittels sofort zu beenden und ein Arzt ist aufzusuchen. 
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist auch erforderlich, bei einer gestörten bzw. neu auftretenden Regelblutung. Der Arzt ist ebenso aufzusuchen, wenn andere Beschwerden hinzukommen oder die Beschwerden anhalten bzw. unklar sind. In diesen Fällen kann es sich um Erkrankungen handeln, welche von einem Arzt abgeklärt werden müssen.

Remifemin plus kann mit vielen anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten, wodurch die Konzentration dieser Stoffe im Blut gemindert und ihre Wirksamkeit wahrscheinlich abgeschwächt wird. Zu diesen Stoffen gehören folgende Arzneistoffe:

  • Verapamil, Midazolam, Digoxin, Simvastatin, hormonelle Empfängnisverhütungsmittel (Auftreten von Zwischenblutungen), Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Phenprocoumon, Warfarin), andersartige Mittel gegen Depression wie Amitriptylin und Nortriptylin. 

Bei gleichzeitiger Einnahme von Remifemin plus mit bestimmten Wirkstoffen zur Behandlung von Depressionen (Paroxetin, Sertralin, Trazodon), können in einzelnen Fällen ungewollte Wirkungen (wie z. B. Angst, Erbrechen, Ruhelosigkeit, Übelkeit, Verwirrtheit) intensiviert auftreten.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, können sich die phototoxischen Wirkungen verstärken. Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. bis vor kurzem eingenommen wurden, auch wenn es um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Informationen zur Einnahme

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt:

  • 2-mal am Tag eine Filmtablette, bei Bedarf 2-mal am Tag zwei Filmtabletten einnehmen.
  • Die Filmtabletten sind unzerkaut und mit Flüssigkeit zu schlucken. 
  • Die Einnahme erfolgt am Morgen und am Abend und kann unabhängig von den Mahlzeiten stattfinden. 
  • Remifemin plus ist immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage einzunehmen. Der Arzt oder Apotheker ist zu kontaktieren, wenn Unsicherheiten bestehen. Besteht der Eindruck, dass die Wirkung von Remifemin plus zu stark oder zu schwach ist, sollte der Arzt oder Apotheker befragt werden.
  • Anwendungsdauer: Remifemin plus sollte über einen längeren Zeitraum angewendet werden, da sich die Behandlungsergebnisse bei längerer Anwendungsdauer noch verbessern. Damit aber keine anderen Krankheiten übersehen werden, ist nach 6 Monaten der Arzt aufzusuchen.
  • Überdosierung: Wurde eine größere Menge eingenommen, können die aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
  • Einnahme vergessen: Es ist nicht die doppelte Dosis einzunehmen, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.

Weitere Informationen

  • Zur Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. Aus diesem Grund soll Remifemin plus von Schwangeren und Stillenden nicht eingenommen werden.
  • Das pflanzliche Arzneimittel enthält Lactose. Beim Vorliegen einer bekannten Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern, ist das Arzneimittel daher erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

Johanniskraut Trockenextrakt
  = Hypericin 0,25mg
Traubensilberkerzewurzelstock Trockenextrakt
  = 27-Deoxyactein 1mg
Cellulose, mikrokristallin Hilfsstoff
Eisen (III) oxid Hilfsstoff
Glycerol (mono/di/tri) alkanoat (C14-C18) Hilfsstoff
Glycerol behenat Hilfsstoff
Hypromellose Hilfsstoff
Indigocarmin Hilfsstoff
Kartoffelstärke Hilfsstoff
Lactose Hilfsstoff
Macrogol 6000 Hilfsstoff
Magnesium stearat Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers Hilfsstoff
Talkum Hilfsstoff

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Remifemin Plus Filmtabletten

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